BARMER Gesundheitsreport: Psychische Erkrankungen treiben Fehlzeiten in die Höhe
Laut dem aktuellen Gesundheitsreport der BARMER bleiben die Fehlzeiten in Unternehmen auf einem anhaltend hohen Niveau. Zwar ist die durchschnittliche Anzahl der Krankheitstage 2025 leicht gesunken, jedoch erweisen sich psychische Erkrankungen als massiver Treiber für langfristige Ausfälle.
Während Atemwegserkrankungen die häufigste Ursache für Krankschreibungen darstellen, sorgen psychische Leiden für die mit Abstand längsten Ausfallzeiten. Bei einer psychischen Diagnose fehlt eine Arbeitskraft durchschnittlich rund 42 Tage. Insgesamt machen mentale Erkrankungen fast 22 Prozent aller Fehlzeiten aus.
Für Handwerksbetriebe unterstreichen diese Zahlen die Bedeutung der Prävention. Betriebe, die durch gezielte Gesundheitsförderung und ein aktives betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden investieren, profitieren langfristig von geringeren Ausfallzeiten und einer stabileren Personaldecke.
Quelle: BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg), Gesundheitsreport (Magazinartikel: „Hohe Fehlzeiten wegen schlechter mentaler Gesundheit“)